post digital | Ancz É. Kokowski


 

An der Arbeit 'post digital' von 2002 interessierte Ancz É. Kokowski, Strukturen des Menschseins, begriffen als sog. analoges Handeln, und eine prognostizierte Prozeßhaftigkeit, im Sinne des sog. digitalen Zeitalters, in Konkurrenz treten zu lassen und darüber zu reflektieren, welche Bedeutung das manuell entstandene Kunstwerk haben kann, wenn sich ein digitales Verständnis von Umwelt etabliert. - Die Installation entstand in Zusammenarbeit mit P. Meyer (Kunstoffice - Berlin) und wurde konzeptioniert für eine Kunstveranstaltung des Bezirksamts Berlin-Wedding, zu der leerstehende Gewerberäume bespielt werden sollten.
Neben einer Mallwand ('absent painting') und einer Malerkluft ('absent painter'), hingen frei im Raum schwebend, fünf Objektrahmen aus Plexiglas, in denen jeweils fünf aus Materialresten gefertigte Collagen zu sehen waren (cinq fois cinq, bestehend aus den Objekten 'chi-chi', 'Tokio', 'le soleil', 'les allemands u. 'la nuit à Berlin'). Das blaue Licht einer Neonröhre ('old blue'), verband durch ihr gleichmäßiges, essenzhaftes Licht die im Raum arrangierten Objekte zu einem Objektraum.

 

post digital, Detailansichten
Installation, 2002
   

 

   
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